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Der Stadtteil
Die Räume von ragazza e.V. liegen im Hamburger Bahnhofsviertel
St. Georg, in unmittelbarer Szenenähe. Neben einer ausgedehnten
Kneipen- und Cafészene für die wohlhabendere Bevölkerungsschicht
wird dieser Stadtteil vor allem durch Armut, sichtbare Obdachlosigkeit,
Prostitution und von einer offenen Drogenszene geprägt. Sexarbeit
und der Konsum legaler und illegalisierter Drogen findet für
alle sichtbar auf der Straße und in den Hauseingängen statt.
Diese verschiedenen Lebensrealitäten auf sehr engem Raum führen
immer wieder zu Konflikten zwischen den BewohnerInnen und den BesucherInnen
des Stadtteiles. Viele fühlen sich durch die Armutserscheinungen
und durch den offenen Drogenkonsum gestört und bedroht. Gewerbetreibende
fürchten um die Umsätze,Vermieter wollen die Mietpreise
an das hohe Niveau anderer Stadtteile anpassen.
Straßenprostitution in diesem Quartier, die den drogenabhängigen
Mädchen und Frauen zur Geldbeschaffung für illegale Drogen
dient, bedeutet ständige Gefahr. Die Gefahr von privaten Ordnungskräften
oder der Polizei des Platzes verwiesen zu werden. Die Gefahr sich
der Brutalität, Mißhandlungen und Vergewaltigung durch
Freier auszusetzen. Die Gefahr, aus der Not heraus auf Verlangen der
Freier ohne Kondom zu verkehren.
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ragazza e.V. :: Brennerstraße 19 :: 20099 Hamburg |
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